Allergie ist schwer möglich. Nur ein Arzt kann durch verschiedene Testmethoden den Allergie auslösenden Substanzen auf die Schliche kommen.
Hauttests:
Die verschiedenen Hauttest-Verfahren - Reibtest, Scratchtest, Pricktest, Intrakutantest und Epikutantest - sind zuverlässige Methoden, Allergien zu untersuchen und die Allergie auslösenden Substanzen herauszufinden. Bei sämtlichen Hauttests untersucht man die körperliche Reaktion auf Allergene, also die individuellen Allergie-Auslöser.
Reibtest:
Das Allergen wird auf die Innenseite des Unterarms gerieben.
Scratchtest:Die
Haut wird an der Innenseite des Unterarmes leicht angeritzt. Danach wird das Allergen auf die betreffende Hautstelle aufgetragen.Pricktest:
Das Allergen wird als Tropfen auf den Unterarm aufgetragen. Mit einer Nadel wird durch den Tropfen oberflächlich in die Haut gestochen.
Intrakutantest:
Eine geringe Menge des Allergens wird direkt in die Haut gespritzt.
Epikutantest:
Bei dem Epikutantest, auch Läppchen- oder Pflastertest genannt, werden Pflaster mit Testsubstanzen für 48 Stunden auf den Rücken geklebt. Besteht eine Überempfindlichkeit gegen einen der Teststoffe, reagiert die Haut nach einem Zeitraum von 5 bis 20 Minuten mit Rötung und der Herausbildung von Quaddeln - kleinen juckenden Bläschen.
Bluttest.
Bei einem Bluttest wird das Blut des Patienten auf Antikörper, so genannte Immunglobuline untersucht. Bei allen allergischen Erkrankungen spielt das Immunglobulin E (IgE) eine wichtige Rolle. Mit dem so genannten RAST (Radio-Allergo-Sorbens-Test), einem besonders genauen Bluttest, ist der Nachweis von IgE gegen ganz bestimmte Allergene im Blutserum möglich. Dieser Test ist jedoch sehr teuer und wird daher nur gezielt, zum Beispiel zur Überprüfung unklarer Hauttestresultate, eingesetzt.
Provokationstest:
Bei einem Provokationstest werden gezielt die Reaktionen eines einzelnen Organs auf ein Allergen untersucht. Das Allergen wird hierfür auf die Nasenschleimhaut oder die Bindehaut des Auges aufgetragen. Es kann aber auch ein bronchialer Provokationstest durchgeführt werden, bei dem das Allergen inhaliert wird. Vorsicht: Ein Provokationstest kann zu heftigen allergischen Reaktionen, möglicherweise zum Allergischen Schock, führen. Er sollte daher nur stationär im Krankenhaus durchgeführt werden.

























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