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Chemisches Hautpeeling
Die Wirkung des Peelings ("Schälen") beruht auf der Tatsache, dass die Bildung neuer Hautzellen vermehrt angeregt wird, wenn die obersten Hautschichten entfernt werden. Damit können auf dem Älterwerden der Haut beruhende Verhornungsstörungen, Altersflecken und Falten (besonders um den Mund und um die Augen), aber auch ...weiterlesen
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Tropen Reisen
Etwa jeder zweite Tropenreisende wird während oder nach der Reise krank. Der Ferntourismus boomt, immer mehr Reiselustige zieht es in ferne, heiße Länder. Doch Tropenreisen bringen auch Gesundheitsrisiken mit sich, und an sie wird bei der Urlaubsplanung oft nicht gedacht. Etwa die Hälfte aller Tropenreisenden werden in irgendeiner Form während oder nach der Reise krank.
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Schulmedizin als Gesundheitsvorsorge
Medizin - Medizin allgemein


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thumb_dreamstime_5605347Der Begriff Anti-Aging kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet soviel wie "Maßnahmen gegen das Alter" ergreifen. Das Altern, das ab dem 40. Lebensjahr in allen Organen und Geweben des menschlichen Körpers einsetzt, ist einerseits grundsätzlich nicht aufzuhalten, aber andererseits doch in Intensität und Auswirkung stark modifizierbar.


Daher sollten unter Anti-Aging-Strategien die schulmedizinischen diagnostischen Erkenntnisse und therapeutischen Maßnahmen verstanden werden, zur Gesunderhaltung (Prävention, Salutogenese) und damit zur Verlangsamung von Alterungs-, Verschleiß- und Abbauprozessen beitragen.

Genetik und Umwelt

Die Lebensdauer des menschlichen Organismus ist im genetischen Code des Erbgutes fixiert und beträgt unter optimalen Voraussetzungen ca. 120 Jahre. Der normale Alterungsvorgang beginnt ganz unbemerkt und schleichend zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Er wird durch endogene Stoffwechselabbauprodukte und exogene Schadstoffe (Noxen) moduliert bzw. beschleunigt. Präventive Gesundheitsmaßnahmen und ein gesunder Lebensstil verlangsamen diesen kontinuierlichen, nur in einer Richtung ablaufenden Prozess des Alterns.

Alter als Mangelzustand


Mit dem Altern verlangsamt sich der Stoffwechsel ("der Körper setzt sich zur Ruhe"). In den Zellen werden weniger sogenannte Regulationsmoleküle gebildet, die die genetische Information auf Syntheseleistung und Zellteilungsvorgänge umsetzen können. Die Regenerationsfähigkeit und die Wachstumsraten der Zellen nehmen ab. Die Funktion von Organen kann leiden. Zu den Regulationsmolekülen gehören spezielle Proteine und Aminosäuren, insbesondere aber auch Hormone.

Bereits zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr fallen die Konzentrationen des Wachstumshormons (Hirnanhangsdrüse) und des DHEA-Sulfat (Nebennierenrinde) ab und erreichen nach dem 50. Lebensjahr ihr Minimum. Sie liegen dann oftmals sogar unterhalb des "normalen" (?) Grenzwertes. Diese beiden Hormone stimulieren die physische und mentale Leistungsfähigkeit, das Immunsystem, den Fettabbau und den Muskelaufbau durch verbesserte Ausnutzung der Energiereserven (anabole Wirkung). Darüber hinaus blockieren diese beiden Hormone die im Alter und bei chronischem Stress zunehmende Sekretion des schädlich wirkenden Stresshormons Kortisol (katabole Wirkung) und die mit dem Alter und dem Oestrogenmangel ansteigende Produktion des Insulins und insulinähnlichen Wachstumsfaktors, die über einen gestörten Kohlenhydratstoffwechsel zu Adipositas und Diabetes führen.

Weiterer Hormonmangel entsteht bei Frauen durch die Funktionsruhe der Ovarien in den Wechseljahren (Oestrogene, Gelbkörperhormon) und bei Männern über dem 50. Lebensjahr durch eine nachlassende Hodenfunktion ( Testosteron, Oestrogen), gelegentlich auch als Klimakterium virile bezeichnet. Darüber hinaus lässt die Sekretion von Melatonin zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr nach, dem sogenannten natürlichen Schlafhormon, das zu regelrechten Tiefschlafphasen (REM-Schlaf) führt, in denen die endogene Synthese von Wachstumshormon ermöglicht wird. Und schließlich kommt es durch den Abfall der Schilddrüsen-Hormonproduktion ab dem 50. Lebensjahr zu einer Verlangsamung des Grundumsatzes und damit aller energiegewinnenden Stoffwechselprozesse.

Alter durch Überfluss

Bei der lebensspendenden Energiegewinnung in den Mitochondrien der Zellen (Verbrennung von Sauerstoff) kommt es gleichzeitig im Zytoplasma dieser Zellen zur Bildung sogenannter freier Radikale. Hierbei handelt es sich um instabile, stark reaktive Moleküle, die andere Moleküle oxidieren und das ihnen fehlende Elektron entreißen. Es entsteht eine Kettenreaktion von zellschädigenden Prozessen (Protein-, Kohlenhyrdat- und Fettstoffwechsel), die zu einer Destruktion der Endstücken der DNS-Moleküle unserer Erbsubstanz, den sogenannten Telomeren, und damit zu Verlust von genetischer Information und schließlich Funktionsverlust von Geweben und Organen führen können. Exogene Quellen von freien Radikalen sind Umweltschadstoffe (Insektizide, Pestizide, Pflanzenschutzmittel etc.), UV-Licht, Ozon, Nikotin und Alkohol. Gleichzeitig nimmt die Aktivität der körpereigenen Entgiftungssysteme ab, die freien Radikalen können nicht mehr ausreichend abgebaut werden. Es kommt zu einer Imbalance zwischen der übermäßigen Bildung von freien Radikalen und dem körpereigenen, antioxidativen Schutzsystems, d.h. es entsteht der sogenannte oxidative Stress.

Anti-Aging-Symptome

Erste Anzeichen von Alterungsvorgängen sind:
  • Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit (Leistungsknick)
  • Verringerung des mentalen Antriebs, depressive Verstimmungen
  • Abnahme der kognitiven Leistungen, Konzentration, Aufmerksamkeit
  • Nachlassen von Libido und Potenz
  • Zunahme des Gewichtes, Fettverteilungsstörung, Abnahme der Muskelkraft
  • Veränderungen der Hautbeschaffenheit und -dicke, Elastizität, Altersflecken, Zellulite, Hautfalten
  • Haarausfall, graue Haare
Häufig sind diese Symptome der erste Ausdruck einer beginnenden chronischen Erkrankung verschiedener Organsysteme (Fettstoffwechselstörungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, rheumatische Erkrankungen, chronische Infektionen, neurodegenerative Erkrankungen etc.).

Anti-Aging-Angebote

Ausgangspunkt der diagnostischen Maßnahmen ist die ganzheitliche Erfassung des aktuellen körperlichen und geistigen Zustandes durch Fragebögen , psychologische Tests, Lifestyle Analyse, Messung der Körperzusammensetzung (Bioimpedanz) und des Bodymaßindexes, Bestimmung der Herz-Keislaufkapazität (programmierte Fahrradergometrie). Beurteilung der Lungenfunktion (Spirometrie und Resistenz), Knochendichte und vieles andere mehr. Aus diesen Daten lässt sich ein biologischer Altersindex im Vergleich zum kalendarischen Alter errechnen.

Anti-Aging-Analysen

Die weitere klinisch-chemische, molekularbiologische oder genetische Diagnostik umfasst:
  • Bestimmung des antioxidativen Status
  • Messung von Vitaminen und Spurenelementen
  • Messung des individuellen Hormonstatus
  • gezielte Prüfung des Immunsystems, der enzymatischen Darmfunktion, des Fettstoffwechsels, der Schwermetallbelastung etc.
  • Abklärung spezieller genetischer Risiken
  • spezielle diagnostische Profile (Managercheck, Müdigkeitscheck, Sportlerprofil etc.)
  • Konsultation von Experten aller relevanten medizinischen Fachgebiete
  • Anti-Aging-Anwendung
Nach Erfassung aller veranlassten Daten und Untersuchungsergebnisse wird die Bedeutung der Befunde in einem sehr ausführlichen Gespräch mit dem Gesundheitsmanager individuell in Bezug auf die konkreten Wünsche und Vorstellungen des Patienten/Kunden bewertet und dann gemeinsam ein Konzept zur umfassenden Beeinflussung aller Alterungsvorgänge auf den diversen Ebenen erstellt und durch entsprechend ausführliche Gespräche und Übungen in praxi umgesetzt. Die Leitlinien eines Anti-Aging-Behandlungsplanes beginnen mit der Realisierung ganz einfacher, aber sehr wichtiger Voraussetzungen für den Erfolg.

Es gehören dazu allgemeine Lebensstilberatung (z. B. soziale Kontakte, Lachen, ausreichende und zufriedenstellende Sexualität und v.a.m.), Vermeidung persönlicher Stressfaktoren, Hilfestellung zu Ernährungs- und Genussmittelgewohnheiten, Verbesserung des allgemeinen Gesundheitsbefindens. Hierzu gibt es dann auch einen persönlichen Anti-Aging-Plan. Es kommen dann dazu Maßnahmen zur Verbesserung des körperlichen und mentalen Fitness-Zustandes, z. B. Verbesserungen der Kreislaufsituation mit Förderung des Muskelaufbaus (aerobes Training), Übungsprogramme zur Verbesserung der Hirnfunktionen (Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnis) und anderer kognitiver Hirnleistungen. Danach werden individuelle Pläne für eine Nahrungsergänzungstherapie mit Vitalstoffen erstellt. Schließlich werden Hormone zum Ausgleich von hormonellen Imbalancen empfohlen.

Darüber hinaus werden Möglichkeiten einer ästhetischen Kosmetik oder Chirurgie zur Optimierung des äußeren Erscheinungsbildes diskutiert und ggf. veranlasst. Wichtig ist, dass alle genannten Maßnahmen -individuell verträglich- dem aktuellen körperlichen und geistigen Zustand angepasst sind und dass die Verabreichung von Vitalstoffen und Hormonen auf dem untersten pharmakologisch wirksamen Spiegel eingestellt wird. Der schulmedizinische Sachverstand des Arztes oder des Gesundheitsmanagers wird die richtige Dosierung der Maßnahmen überwachen und so potentielle Risiken der Therapie vermeiden helfen. Es geht schließlich um den Summationseffekt aller genannten Anti-Aging-Maßnahmen, incl. des neuen Lebensstils, nur dann ist eine stabile Verbesserung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit trotz fortschreitenden Alters zu erreichen. Anti-Aging-Maßnahmen sollte man so früh wie möglich beginnen, ggf. bereits in der Jugend, spätestens beim ersten Leistungsknick, allerspätestens aber mit Beginn der ersten Symptome von chronischen Erkrankungen. Das Motto: Es kommt nicht darauf an wie lange man lebt, sondern wie man lange lebt.

 

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