Wir wissen es alle: Rauchen ist überaus ungesund. Rauchen macht kurzatmig, lässt Pickel sprießen und sorgt verlässlich für schlechten Atem. Rauchen ist teuer. Kurz: Wer an der Zigarette hängt, tut sich und seiner Umwelt keinen Gefallen...Und was ebenfalls jeder Raucher weiß: Es ist alles andere als leicht, von der Sucht nach Zigaretten loszukommen. Trotzdem versuchen es viele immer wieder - mal mit mehr, oft mit weniger Erfolg. Mittlerweile haben sich diverse Anbieter des Rauchers Not zu Nutze gemacht und bringen immer neue, viel versprechende Mittel und Möglichkeiten auf den Markt, mit deren Hilfe der Nikotinentzug leichter fallen soll. Die Auswahl ist groß und reicht von Sprays und Pflastern über Kaugummi bis hin zur Anti-Raucher-Pille.
Allerdings ist das eigentliche Problem bei vielen gar nicht die Sucht nach Nikotin, sondern vielmehr die geistige Abhängigkeit vom Glimmstengel: Die Zigarette wird schleichend mit alltäglichen Situationen verknüpft, zum Beispiel mit der Tasse Kaffee am Nachmittag, dem Plausch mit den Kollegen und dem Glas Wein in der Kneipe. Sie "muss sein" nach dem Essen, beim Warten an der Bushaltestelle, in Stresssituationen und zur Entspannung.
Zu dem Zweck, diese Verknüpfungen aufzubrechen und dem Unterbewusstsein klarzumachen, dass die Zigarette eben nicht "dazugehört", werden Hypnose- und Verhaltenstherapien, Akupunktur und natürlich jede Menge Bücher angeboten. Studien haben gezeigt, dass mit Kombinationstherapien, also einem Mix aus Nikotinersatz und Verhaltensänderung, die besten Erfolge zu erzielen sind. Wichtig ist, dass man die Methode wählt, die am besten zu einem passt.
Grundsätzlich gilt:
Jede Methode, die hilft, ist sinnvoll. Selbst wenn es nur der Placebo-Effekt ist. Und wer beispielsweise mit Akupunktur in anderen Bereichen schon gute Erfahrungen gemacht hat, sollte auf diesem Weg ruhig eine Rauchentwöhnung probieren.
Übrigens:
Wer glaubt, mit Hilfe von speziellen Filtern oder Kräuterzigaretten auf "gesundes Rauchen" umsteigen zu können, der irrt. Die gesundheitsschädlichen Stoffe gelangen auch auf diesen Wegen in den Körper. Auf dem Weg zum Nichtraucherdasein gilt vor allem eins: Nicht aufgeben! Studien zeigen, dass regelmäßige Raucher drei bis acht Versuche brauchen, um sich dauerhaft von der Sucht zu befreien.

























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