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Chemisches Hautpeeling Die Wirkung des Peelings ("Schälen") beruht auf der Tatsache, dass die Bildung neuer Hautzellen vermehrt angeregt wird, wenn die obersten Hautschichten entfernt werden. Damit können auf dem Älterwerden der Haut beruhende Verhornungsstörungen, Altersflecken und Falten (besonders um den Mund und um die Augen), aber auch
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Tropen Reisen Etwa jeder zweite Tropenreisende wird während oder nach der Reise krank. Der Ferntourismus boomt, immer mehr Reiselustige zieht es in ferne, heiße Länder. Doch Tropenreisen bringen auch Gesundheitsrisiken mit sich, und an sie wird bei der Urlaubsplanung oft nicht gedacht. Etwa die Hälfte aller Tropenreisenden werden in irgendeiner Form während oder nach der Reise krank.
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| Hormone auf dem Prüfstand |
| Medizin - Therapien | |||
![]() Östrogen und Progesteron sind die wichtigsten weiblichen Hormone. Sie regeln Zyklus, Fruchtbarkeit und Schwangerschaft und bestimmen dadurch das Leben der Frau von der Pubertät bis zum Ende des Klimakteriums (Wechseljahre). In Deutschland schlucken rund 4,5 Millionen Frauen ab 40 Jahren täglich Hormonpräparate, die gegen Wechseljahresbeschwerden und Osteoporose (Knochenerweichung) vorbeugen oder helfen und die den Alterungsprozess aufhalten sollen. Von der Antibabypille zur Hormonersatztherapie Nach dem Siegeszug der Antibabypille in den 1960er Jahren erkannte man, dass das in ihr enthaltene hoch dosierte Östrogen auch gegen die gefürchteten Wechseljahresbeschwerden wie zum Beispiel starke Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen und Gefühlsschwankungen hilft. Die Pharmaindustrie bot den Gynäkologen eine neue Therapiemöglichkeit, mit der zahlreiche Frauen behandelt wurden und werden: die Hormonersatztherapie (HET). Hierbei werden dem Körper nur die Hormonmengen zugeführt, die er normalerweise selbst produziert. Seit Jahren verkünden Ärzte, Pharmaindustrie und Forschung, dass diese Therapie auch vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gebärmutterkrebs, Schlaganfall, Alzheimer und Parkinson wirke sowie bei Osteoporose helfe. Im Juli 2002 wurden jedoch die Ergebnisse einer amerikanischen Langzeitstudie zur HET veröffentlicht, die zu großen Besorgnissen bei Frauenärzten und Patientinnen führten. Tenor: Die HET bewirkt in vielen Fällen das Gegenteil des Erhofften. Sie wirkt nicht vorbeugend gegen die genannten Erkrankungen, sondern erhöht deren Risiko – wie auch das von Brustkrebs und Thrombosebildung. Frauen, die sich bislang keiner Hormonersatztherapie unterzogen haben, sind weniger stark gefährdet oder betroffen als behandelte Frauen. Besonders alarmierend ist, dass die Studie vorzeitig abgebrochen wurde, da sich zu viele schädliche Nebenwirkungen der HET sehr schnell nachweisen ließen. Hormonersatztherapie mit pflanzlichen Östrogenen Die so genannten Phytoöstrogene sind eine gute Alternative für Frauen in den Wechseljahren. In mehr als 300 Pflanzen konnten bislang Östrogene identifiziert werden, so zum Beispiel in Äpfeln, Kirschen, Granatäpfeln, Rotklee, Soja, Leinsamen, Karotten, Hafer, Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl und Hopfen. Die östrogene Wirkung des Hormons Genistein, das in Sojabohnen vorkommt, ist erwiesen. So sind in Asien, wo Sojabohnen gern verzehrt werden, die typischen Wechseljahrbeschwerden nahezu unbekannt. Die „Hormone aus der Natur“ sind oft so wirkungsvoll, dass Ärzte in Asien und den USA Frauen mit Kinderwunsch empfehlen, auf Sojaprodukte zu verzichten. Positive Studienergebnisse gibt es auch für Johanniskraut und Traubensilberkerze, die gegen Depressionen und Stimmungsschwankungen wirken. Baldrian ist ebenfalls ausreichend erforscht; er wirkt beruhigend und schlaffördernd. Bei starken Schweißausbrüchen ist Salbei zu empfehlen. Zur Vorbeugung gegen Osteoporose eignen sich neben gesunder Ernährung (viel Obst und Gemüse) und der Einnahme von Kalzium auch Dehnungsübungen, Sport oder Gymnastik.
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