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Chemisches Hautpeeling
Die Wirkung des Peelings ("Schälen") beruht auf der Tatsache, dass die Bildung neuer Hautzellen vermehrt angeregt wird, wenn die obersten Hautschichten entfernt werden. Damit können auf dem Älterwerden der Haut beruhende Verhornungsstörungen, Altersflecken und Falten (besonders um den Mund und um die Augen), aber auch ...weiterlesen
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Tropen Reisen
Etwa jeder zweite Tropenreisende wird während oder nach der Reise krank. Der Ferntourismus boomt, immer mehr Reiselustige zieht es in ferne, heiße Länder. Doch Tropenreisen bringen auch Gesundheitsrisiken mit sich, und an sie wird bei der Urlaubsplanung oft nicht gedacht. Etwa die Hälfte aller Tropenreisenden werden in irgendeiner Form während oder nach der Reise krank.
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Eigenbluttherapie
Medizin - Therapien


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sxc_1217376_34024131_splat_edgeDiese Therapie gehört zu den unspezifischen Reiztherapien, deren Wirkung noch nicht völlig verstanden ist. Die Behandlung kann auf verschiedene Arten vorgenommen werden: Man entnimmt bis zu 20 Milliliter Blut aus der Armvene und injiziert es sofort in den Gesäßmuskel. Dadurch werden die Abwehr- und Selbstheilungskräfte angeregt. Indikationen hierfür sind erhöhte Anfälligkeit gegen Infekte, chronische Hautleiden, Rheumatismus oder Rekonvaleszenz nach schweren Erkrankungen.

Die Behandlung erfolgt meist ein- bis zweimal wöchentlich, insgesamt acht- bis zehnmal, manchmal auch häufiger und länger. Das entnommene Blut wird vor der Injektion mit UV-Strahlen oder Kurzwellen bestrahlt, um die Stärke des therapeutischen Reizes zu erhöhen. Das entnommene Blut wird vor der Injektion mit einem pflanzlichen Mittel, meist einem Immunstimulator wie Echinacea, Mistelextrakt oder Eleutherococcus, vermischt, wodurch die Wirksamkeit nochmals gesteigert werden kann.

Hilfe für das Immunsystem

Obwohl die immunmodulierende oder umstimmende Wirkung einer Eigenblutbehandlung bisher in klinischen Studien nicht bewiesen werden konnte, berichten Therapeuten von guten Erfolgen insbesondere bei chronischen und grippalen Infekten, bei Stoffwechselleiden, Hautproblemen, Allergien (insbesondere Heuschnupfen) oder Schwächezuständen und in der Krebs-Nachsorge. Oft ist die Therapiewirkung aber nur vorübergehend. Die Behandlung kann dann aber wiederholt werden.

Risiko nicht unterschätzen

Diese Behandlung ist jedoch mit einem relativ hohen Risiko verbunden. Es besteht die Gefahr von Unverträglichkeitsreaktionen bis hin zum Schock und Herzstillstand. Weitere mögliche Komplikationen sind Schmerzen und Infektionen der Injektionsstelle, Abszessbildung oder länger anhaltende Müdigkeit. Bei intravenöser Verabreichung kann es zu Embolien kommen. Ferner ist auf absolute Hygiene zu achten, um das Risiko einer Hepatitis- oder HIV-Infektion auszuschließen. Bei gestörter Blutgerinnung sollte das Verfahren nicht angewandt werden.

Generell sollte eine Eigenblutbehandlung nur von einem erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden und auch nur, wenn andere besser etablierte Behandlungsversuche sich als wirkungslos erwiesen haben. Vorsicht auch vor Behandlern, die sofortige Heilung versprechen.

 

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